Gott vs. Unsere Vorstellungen von ihm

Die 450 Propheten eines Götzen, also einer menschlichen Vorstellungen vom höheren Wesen, schreien und verletzen sich selbst, um den Götzen zu beschwören, also die Kontrolle über ihn zu erlangen. Es bleibt still und leer. Der Prophet bekennt in einem kurzen Gebet wie der lebendige Gott ist und sofort fällt das Feuer vom Himmel. Gott ist … [weiterlesen…]

Vertrauen will geübt sein

Vor ein paar Tagen hörten wir im Evangelium von einer Witwe und heute sehen wir in der Lesung wieder eine einsame Frau, deren Leben auseinander fällt. Sie wird vom Propheten aufgefordert an das Unmögliche zu glauben, auf Gott, den sie nur vom Weiten, von Erzählungen kennt, in einer ganz praktischen Situation zu vertrauen, gegen jede … [weiterlesen…]

Wer zuhört, der irrt nicht!

Der Bach Kerit trocknete bei der großen biblischen Dürre als die letzte Wasserquelle im Land aus. Warum suchen also nicht mehrere Menschen dort Zuflucht in dieser Krise? Warum findet nur der Prophet den Weg dahin in der Not? Die Antwort ist eindeutig: Weil er auf Gott, auf Gottes Wort hörte. Auch in den Situationen die … [weiterlesen…]

Erbitte noch mehr für dich!

Was würdest du geben, um dein krankes Kind zu retten? Was würdest du geben, um ein fremdes Kind zu retten? Was würdest du geben, um jemanden zu retten, der dich verletzt und ablehnt? Gott liebt selbst den Menschen, der ihn ablehnen so sehr, dass er für ihn seinen einzigen Sohn hingab (vgl. Joh 3,16) Wenn … [weiterlesen…]

Va banque

Die Witwe im Evangelium gibt ihre zwei letzte Münzen Gott ab – ihren ganzen Lebensunterhalt. Sie müsste es nicht tun! Sie könnte zumindest eine Münze behalten. Aber dann würde sie immer noch ihr Vertrauen neben Gott auch auf dieses Geldstück setzen. Was uns das Gefühl der Sicherheit im Alltag gibt, ist Gottes Geschenk. Leider lässt … [weiterlesen…]

„Entweder oder“ oder „beides“

„Welche Verfolgungen habe ich erduldet! Und aus allen hat der Herr mich errettet.“ (2 Tim 3,11) Was stimmt jetzt: Hat Paulus die Verfolgung erdulden müssen, oder hat der Herr ihn davon gerettet? Wir hätten gerne, dass wenn wir um Schutz vor Leid beten, Gott uns dann immer gänzlich vor dem Unangenehmen bewahrt. Die heutige Lesung … [weiterlesen…]

Mehr Liebe geht nicht!

Wie steht Gott zu mir? Wie meint er es mit mir, mit meinen Fehlern, Schwächen, mit denen ich mich selbst, Andere und auch seine Liebe enttäuscht habe? „Wenn wir untreu sind, bleibt Gott doch treu, denn er kann sich selbst nicht verleugnen.“ (2Tim 2,13) Demnach müsste Gott sich selbst verleugnen, wenn er dich verleugnen, ablehnen, … [weiterlesen…]

Neu entfacht

„Entfache die Gnade Gottes wieder, die dir zuteil geworden ist.“ (2Tim 1,6) Taufe, Firmung, Ehe, Priesterweihe sind nicht in erster Linie Verpflichtungen Gott und Menschen gegenüber. Sie sind große Gaben, die dauerhaft und immer neu uns und unser Leben bereichern. Das ist das Wunder dieser lebenslangen Sakramente, dass sie jeden Tag neu wirksam sind. Sie … [weiterlesen…]

Gerecht

„Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört“ (Mk 12,17). Wir geben täglich unseren Sorgen, Ängsten oder auch Urteilen über Andere das, was denen nicht gehört: Die Zeit, die Gedanken, die Emotionen, die sie nicht verdienen und die wir uns selbst und den viel wichtigeren Dingen in unserem Leben dadurch rauben. … [weiterlesen…]

Bleibt alles beim Alten?

Die feierliche Osterzeit geht in der Kirche zu Ende und liturgisch gesehen kehrt der Alltag zurück. Es bedeutet jedoch weder weniger Gott noch Gnade, noch Tiefe. Die Fasten- und Osterzeit gelten für die Christen als geistige Erneuerung und es ist ein deutliches Zeichen, dass an der Schwelle zur gewöhnlichen Zeit das Pfingstfest – die Fülle … [weiterlesen…]