Richtig stark sein

„Weil du über Stärke verfügst, richtest du in Milde und behandelst uns mit großer Schonung; denn die Macht steht dir zur Verfügung, wann immer du willst.“ (Weish 12,18) Stark ist nicht der, der sich immer durchsetzt, sondern, der gut bleibt selbst zu denen, die ihn nicht gut behandeln. Deswegen ist niemand schwach, der wirklich liebt.

Das Recht zum Recht

„Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen und den glimmenden Docht nicht auslöschen, bis er dem Recht zum Sieg verholfen hat.“ (Mt 12,20) Das Recht, so recht und richtig es ist, hat es sich nicht leicht in der Welt. Es wird übertönt, beschimpft, bespuckt und wenn es hoch kommt sogar ans Kreuz geschlagen. Das Unrecht … [weiterlesen…]

Klein, kleiner, kleinlich…

„In jener Zeit ging Jesus an einem Sabbat durch die Kornfelder. Seine Jünger hatten Hunger; sie rissen deshalb Ähren ab und aßen davon. Die Pharisäer sahen es und sagten zu ihm: Sieh her, deine Jünger tun etwas, das am Sabbat verboten ist.“ (Mt 12,1-2) Am Sabbat, am Tag des Herrn, der der Erholung, dem Familienleben … [weiterlesen…]

Das Herz

„Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht.“ (Mt 11,29-30) Jeder Mensch hat ein Joch zu tragen und Jesus bietet kein unrealistisches, lastfreies Leben an. Er schlägt einen Tausch … [weiterlesen…]

Kniebeuge

“Ich beuge meine Knie vor dem Vater“ (Eph 3,14) Vater ist derjenige, der dem Kind hilft die eigene Identität zu erkennen, sozusagen auf den eigenen Beinen zu stehen. Warum schreibt Paulus ausgerechnet, dass er vor dem Himmlischen Vater seine Knie beugt? Die gesunde und gesund machende Beziehung zu Gott ist das kindliche Vertrauen und die … [weiterlesen…]

Auf den zweiten Blick

„Dem Gebiet von Sodom wird es am Tag des Gerichts nicht so schlimm ergehen wie dir.“ (Mt 11,24) Niemand wurde in der Bibel härter bestraft als die Bewohner von Sodom – ein Regen aus Schwefel und Feuer fiel auf die Stadt. Dennoch sagt Christus, dass Sodom beim letzten Gericht unterm Strich, nicht schlecht abschneidet. Das … [weiterlesen…]

Eine Tat ist mehr wert als tausend Worte!

Wenn sogar Gott ungeduldig mit dem frommen Mäntelchen wird, das wir anlegen, um uns trotz unseren urteilenden Gedanken und Worten über Andere, gerecht zu fühlen, wenn Gott von den vielen Worten, die nichts ändern genug hat, welchen Wert eine kleine stille Tat haben muss!? Ohne große Werbung und vor allem ohne die künstlich angelegte Frömmigkeit, schenke … [weiterlesen…]

Was denkst du, Gott?

Gottes Wort kehrt nicht in den Himmel zurück, ohne seine Arbeit getan zu haben, versichert der Prophet Jesaja heute. Gottes Wort kommt und wirkt in jeder Situation. Gott flüstert die Lösungen ein, die Richtung, die Möglichkeiten. Gott ermutigt, tröstet oder ermahnt, je nachdem was wir in akuten Situation brauchen. Gott lässt keine Situation kommentarlos. Er … [weiterlesen…]

Ora er labora!

„Bete und arbeite!“ – Dieses Prinzip, das Benedikt von Nursia vor fast 1500 Jahren für die von ihm gegründeten Mönchsklöster formulierte, besagt, dass der Mensch einen ausgewogen Rhythmus braucht und zwar Tag für Tag. Das aber nicht nach einem modernen „Life-work-balance“, sondern nach einer zutiefst menschlichen Wahrheit des Gleichgewichts zwischen der äußeren und inneren Welt. … [weiterlesen…]

Blühe auf!

„Ich werde für Israel da sein wie der Tau, damit es aufblüht wie eine Lilie und Wurzeln schlägt wie der Libanon. Seine Zweige sollen sich ausbreiten, seine Pracht soll der Pracht des Ölbaums gleichen und sein Duft dem Duft des Libanon. Sie werden wieder in meinem Schatten wohnen; sie bauen Getreide an und gedeihen wie die Reben, … [weiterlesen…]