Keine halben Sachen

Heute Abend beginnt die große Liturgie, die sich ununterbrochen über 3 Tage ausstreckt. Wir feiern Jesu Dienst an seinen Freunden, sein Leiden, Sterben, Verharren in der Dunkelheit des Todes und den Sieg über den Tod. Jesus tut das alles für uns. Wir feiern uns in den Tagen, unseren Wert für Gott. Wir feiern seine Liebe … [weiterlesen…]

to love or not to love…

In der heutigen Lesung hören wir: zu der selben Zeit, in der Judas Jesus verkauft und nach einer Gelegenheit sucht, ihn auszuliefern, zu eben dieser Zeit bereitet Jesus ein Mahl für seine Freunde vor, um sich hierin als ein Stück Brot auszuliefern. So gesehen könnte man sagen, Judas und Jesus tun eigentlich das Gleiche: sie … [weiterlesen…]

wie eine Mutter

Das Evangelium berichtet heute, dass Jesus für Judas ein Stück Brot eintaucht und es ihm reicht. Selbst für seinen Verräter ist Jesus wie eine liebende Mutter, die ihrem Kind die harten Stücke einweicht, wenn es noch zu klein für festes Essen ist. Jesus fängt jede und jeden von uns dort auf, wo wir stehen und … [weiterlesen…]

nur noch wenige Tage

Das heutige Evangelium beschreibt, was Jesus an dem letzten Montag seines Lebens getan hat. Er besucht seine Freunde und weiß ganz genau, dass ihm nur noch 4 Tage des Lebens bleiben. Er war Anfang 30. Das Leben vor ihm. So viel Gutes konnte er noch tun. So viel gab es noch in der Welt zu … [weiterlesen…]

Glaube ich?

Dieselben Menschen, die heute „Hosanna, unserem König“ rufen, werden schon am Freitag schreien: „Kreuzige ihn!“. Dieselben Hände, die heute Palmen und Mäntel vor Jesu Füße legen, werden sich in wenigen Tagen zu Fäusten gegen Jesus ballen. Ist mein Glaube auch so unbeständig? Ist es nur ein „Schön-Wetter-Glaube“, der schwindet, wenn das Leben weh tut? Zeige … [weiterlesen…]

Trotzdem… Oder: Jetzt erst recht!

Jesus tat und sprach nur Gutes. Dennoch wuchs die ablehnende Haltung ihm gegenüber unter den führenden Juden. Das ist kein vergangenes Problem. Wenn man mit sich und mit Gott nicht im Reinen ist, kann man schwer das Gute um sich ertragen. Darüber schrieb einmal Mutter Theresa von Kalkuta:   „Die Menschen sind unvernünftig, irrational und … [weiterlesen…]

Beim Namen nennen

Was tut der Prophet Jeremia, als sein Leben umkreist von mächtigen Gegnern in Gefahr gerät? Er benennt die Gefahr klar beim Namen. Setzt jedoch danach keinen Punkt, sondern startet von der Beschreibung der Wirklichkeit sein Gebet und bekennt: „Doch der Herr steht mir bei wie ein gewaltiger Held… dir habe ich meine Sache anvertraut.“ (Jer … [weiterlesen…]

Wer hat hier das Sagen?

Es ist schon eine Nummer, dass Gott einem unfruchtbaren Mann verspricht, dass dieser zum Stammvater von vielen Völkern wird (vgl. Gen 17,4). Abraham steht plötzlich vor einer grundlegenden Entscheidung: glaube ich der Natur, meiner Unzulänglichkeit und der Macht der Umstände, die eine klare Sprache sprechen, dass keine Verbesserung meiner Lage zu erhoffen ist? Oder: glaube … [weiterlesen…]

Im Feuer der schweren Erfahrungen

Der Zorn des Königs Nebukadnezar glüht nicht weniger, als der Ofen, in dem er ein siebenfach stärkeres Feuer machen lässt, um die 3 Jungen zu verbrennen, weil sie ihm eine unbequeme Wahrheit vor Augen tragen. Plötzlich erscheint eine vierte, geheimnisvolle Person neben den Dreien im Ofen, und nicht mal ein Haar wird an ihnen durch … [weiterlesen…]

Durch Böses vom Bösen befreit?

Warum hat Gott ein Abbild der Schlange zum Heilmittel gemacht, nachdem die giftigen Schlangen den Israeliten in der Wüste geschadet hatten? (vgl. Num 21, 4-9) Aus demselben Grund, aus dem er Leid und Tod seines Sohnes zum Heilmittel gegen alles innere und äußere Böse machte, und zwar um die Macht des Bösen im Kern zu … [weiterlesen…]