Der Herr

„Ich bin der Herr, und sonst niemand. Ich erschaffe das Licht und mache das Dunkel, ich bewirke das Heil und erschaffe das Unheil. Ich bin der Herr, der das alles vollbringt.“ (Jes 45, 6-7) Will Gott damit sagen, dass er die dunklen Stunden und das Unheil auf uns legt? Nein, Gott bewirkt nichts Schlechtes für seine … [weiterlesen…]

Leichter gesagt als getan

“Ein Mann hatte zwei Söhne…“ (Mt 21, 28) Ein Sohn sagte: Vater ich komme dir helfen. Ging aber nicht. Der andere sagte: ich helfe dir nicht. Nachher hat er aber das bedacht und ging helfen. Sei nicht voreilig mit deinem Urteil, warte bis Du mehr als nur eine Tat gesehen hast. Und mache auch keine … [weiterlesen…]

Wir sind Gottes Freude

„Jakob, wie schön sind deine Zelte, wie schön deine Wohnstätten, Israel!“ (Num 24, 5) Gott freut sich, wenn er sein Volk sieht, wenn wir zusammenkommen, um ihn anzurufen und zu loben. Gottes Volk ist ihm so eine große Freude, dass selbst als Bileam das Volk verfluchen wollte, er von Gott bewegt nicht anders kann als … [weiterlesen…]

Freue dich!

Gaudete heißt der dritte Advent, und es bedeutet freut euch! Es ist interessant, dass die Freude ein reflexives Verb ist, d.h. es ist eine Handlung an mir selbst: ich freue mich, so wie ich mich wasche, mich anziehe. Ich kann die Freude nach außen erst dann ausstrahlen, wenn ich sie in Beziehung zu mir selbst … [weiterlesen…]

Zusammenarbeit

„Sorge für diesen Weinstock und für den Garten, den deine Rechte gepflanzt hat.“ (Ps 80, 16) Wie könnte ein Gärtner, der seinen Garten angelegt hat, ihn auch nicht gerne umsorgen? Wie soll Gott, der den Menschen aus Liebe gemacht hat, nicht auch ständig für ihn sorgen? Gott braucht nicht, dass wir ihn über die Bedürfnisse seine … [weiterlesen…]

An-Gebot

„Hättest du doch auf meine Gebote geachtet! Dein Glück wäre wie ein Strom und dein Heil wie die Wogen des Meeres.“ (Jes 48, 18) Aus menschlicher Perspektive sieht manches Gebot als Einschränkung aus. Gott verspricht, dass seine Gebote eine Erweiterung des Glückspotentials sind. Bevor wir uns vor Gottes Geboten wehren, halten wir kurz Inne und … [weiterlesen…]

Hilfe naht

„Fürchte dich nicht, ich werde dir helfen.“ (Jes 41, 13) Sorgst du dich? Fürchtest du? Dann ist es an der Zeit aufzuhören zu zappeln und krampfhaft zu versuchen. Rufe Gott an und gehe einen Schritt zurück, lass ihm Raum zum Wirken.

Gott vergiss dich nicht

Wenn du dich von Gott vergessen fühlst, als ob er deine Bitten nicht hören würde, als ob du dich um deine Sache ohne seine Hilfe abkämpfen müsstest, dann nimm Gott beim heutigen Wort: “Warum sprichst du: Mein Weg ist dem Herrn verborgen, meinem Gott entgeht mein Recht? Weißt du es nicht, hörst du es nicht? Der … [weiterlesen…]

Glaube mit und ohne Zeichen

(Aurelio Bruni „L‘Annunciazione“) „Danach verließ sie der Engel“ (Lk 1, 38) Mit diesem Zitat fingen die täglichen Impulse auf unserer Homepage am 25. März an, und das Wort bleibt aktuell. Immer wieder erleben wir diesen Übergang zwischen dem Moment wo alles sich himmlisch, besonders anfühlt zu dem Alltagsgefühl. Ob nach einem tiefen Gebet, ob nach … [weiterlesen…]

Unmöglich unmöglich!

„Die Wüste und das trockene Land sollen sich freuen, die Steppe soll jubeln und blühen.“ (Jes 35, 1) An fast jedem Tag des Advents hören wir in den Lesungen, dass Gott Unmögliches verspricht. Vielleicht damit wir an Weihnachten wirklich glauben können, dass Gott im Menschen wohnt und dieser Gott-Mensch genauso real wie in Betlehem auch … [weiterlesen…]