Gott ist der Herr der Umstände

Einem Volk, das ein Desaster vor Augen hat, von einer Katastrophe der Hoffnung beraubt ist, sagt Gott durch den Propheten Amos eine wunderbare, fruchtbare und blühende Zukunft voraus. Wenn man sich in die Situation des damaligen Menschen einfühlt, klingt dieses Versprechen Gottes wie ein Spott! Der niedergedrückte Mensch konnte Gott darauf höchstens Antworten: Wenn du … [weiterlesen…]

An das Unglaubliche glauben

Wenn ich nicht sehe, glaube ich nicht! – sagt Thomas. Das Gegenteil ist jedoch der Fall: wenn ich etwas sehe, glaube ich es nicht, sondern habe es klar vor Augen. Auch ein Glaube an die Dinge, die möglich sind, ist noch nicht wirklich ein Akt des Glaubens. Wenn ich etwas nicht sehe, und vor allem, … [weiterlesen…]

153 km

Maria geht 153 km über die Berge, Nimmt jede Schwierigkeit dieses Weges in Kauf, nur weil sie hörte, dass ihre Tante Elisabeth Hilfe braucht. Wie sieht es mit meiner Offenheit für die Bedürfnisse Anderer? Sehe ich nur meine Situation? Bin ich bereit mich für jemanden abzumühen, nur wenn ich auch etwas davon habe?  

Fromm = menschlich

„Ich hasse eure Feste, ich verabscheue sie und kann eure Feiern nicht riechen. Weg mit dem Lärm deiner Lieder! Dein Harfenspiel will ich nicht hören, sondern das Recht ströme wie Wasser, die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach.“ (Am 5,21-23) Gott spricht sich stark gegen bloß äußere und damit leere Frömmigkeit aus, die sich in festlichen Riten, … [weiterlesen…]

Ruhiger Schlaf

Hast Du manchmal (oder vielleicht gerade) das Gefühl, dass dein Leben auseinander geht und Jesus sich nicht rührt? Als ob Gott schlafen würde? Jesus antwortet dir heute: „Warum hast du in den Situationen solche Angst?“ (Vgl. Mt 8,26) Als ob er sagen wollte: Ich werde dich immer beschützen! Also wenn ich schlafe, dann kann die … [weiterlesen…]

Petrus und Paulus

Fischer und Gelehrter. So unterschiedlich und doch so ähnlich: beide gehen in Flamme auf, für beide gibt es keine Halben Sachen. Beide lehnen Christus ab, der Eine am Karfreitag, der Andere, wenn er Jesu Jünger verfolgt. Beide stehen Auge in Auge mit Jesus und erfahren, dass er sie nicht für verloren erklärt! Beide erkennen in … [weiterlesen…]

Alles neu!

  „Wir wurden ja mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod, damit auch wir, so wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, in der Wirklichkeit des neuen Lebens wandeln.“ (Röm 6,4) Wenn man stirbt, lässt man alles und alle hinter sich. Endgültig. Das wäre eine traurige Perspektive, wenn der Tod das … [weiterlesen…]

Dazwischen

Fieber ist ein Zustand zwischen Krankheit und Gesundheit. Die Krankheit ist schon im Körper, der sich jedoch dagegen wehrt. Deshalb ist das Fieber in der Bibel das Symbol der inneren Zerrissenheit. Ohne klare Richtung, ohne eine eindeutigen Entscheidung sind wir die Schwiegermutter von Petrus im heutigen Evangelium: schwach, gelähmt, gefangen, und unsere Mühen bringen nicht viel. … [weiterlesen…]

Jesus, ich erlaube Dir!

„Da kam ein Aussätziger, fiel vor Jesu nieder und sagte: Herr, wenn du willst, kannst du machen, dass ich rein werde.“ (Mt 8,2) Ist das nicht komisch, dass der Kranke anstelle einer Bitte um Genesung sozusagen Jesus eine Erlaubnis erteilt, ihn zu heilen? Des Öfteren bitten wir Gott um Befreiung von Beschwerden oder Umständen, die … [weiterlesen…]

In die Tiefe gehen

Wenn man ein Haus auf einem Felsen bauen will, dann kommt zunächst das Fundament in dem widerständigen Grund. Welche Belohnung bekommt man für diese harte Arbeit? Nur Schweiß und Schmerz, und das tagelang! Die Perspektive, dass ein solches Fundament das Haus gegen jeden Sturm bestehen lässt, verleiht Sinn den Momenten, wenn man an dem harten … [weiterlesen…]