Freiheit will gelernt werden

Die Israeliten würden sofort in die Gefangenschaft zurück laufen für sicheres Brot. Wie schnell beschneiden wir die Wildheit und Freiheit unseres Herzens wegen Absicherungen (oder nur einem Anschein von Sicherheit). Das Volk wurde in der Sklaverei geboren und kannte nichts anderes, daher war ihm das sichere Essen wichtiger als die Freiheit. Deswegen gab Gott ihm … [weiterlesen…]

Gang durch den Tod

Gott lässt sein Volk durchs Wasser gehen und im selben Gang finden ihre Verfolger den Tod. Das war für die ersten Christen ein Bild der Taufe: Das Wasser befreit den Menschen von allem, was ihn innerlich bedrängt, einengt oder fesselt. Die Angst um das eigene Leben stirbt, wenn man durch die Taufe zum Gotteskind wird. … [weiterlesen…]

Flucht

„Fürchtet euch nicht! Bleibt stehen, und schaut zu, wie der Herr euch heute rettet.” (Ex 14, 13) Das ist kein Aufruf sich bei einem Gottesdienst zurückzulehnen, sondern ein Versprechen in einer schrecklichen Situation ohne Ausweg, wo nur Tod, Bedrängnis oder Leid warteten, egal wo man sich umschaute. Da will man nur fliehen! Das kennen wir, … [weiterlesen…]

Herzblut

„Jetzt seid ihr, die ihr einst in der Ferne wart, in Christus Jesus, nämlich durch sein Blut, in die Nähe gekommen.“ (Eph 2, 13) Jesus hilft den Gottfernen nicht durch ein Zauberspruch, auch nicht durch ein Wunder! Er vergießt sein Blut für sie. Mühe, Opfer, Offenheit, die weh tun sind die waren Zeichen der Liebe. Liebe die echt … [weiterlesen…]

Gott-los-werden

„In jener Zeit fassten die Pharisäer den Beschluss, Jesus umzubringen.“ (Mt 14, 12) Die frommsten Menschen im Volk können Jesus nicht ertragen, wollen ihn beseitigen, weil sie an einen Gott glauben, den sie kontrollieren können. Gott lädt uns immer neu ein, frei zu werden, frei von eigenen Ängsten und dem Drang alles und alle nach unserem … [weiterlesen…]

Herz für herzlose

„Wenn ihr begriffen hättet, was das heißt: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer, dann hättet ihr nicht Unschuldige verurteilt.” (Mt 12, 7) Falsche Gottesbilder können zur unbarmherzigen Religiösität führen. Daher sollen wir Gott bitten, dass er unser Herz ganz erobert. Barmherzigkeit steht bei Ihm über alles. Sie zählt bei Ihm mehr als alles was uns gelingt, … [weiterlesen…]

Groß genug um klein zu sein

„Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.“ (Mt 23, 12) Kleine Hunde bellen laut. Nur wer groß ist, braucht seine Größe nicht betonen. Wir kämpfen darum gesehen, wertgeschätzt zu werden. Vielleicht weil wir uns selbst zu wenig Wert zugestehen? Auf jeden Fall, weil wir immer noch nicht … [weiterlesen…]

Heiliger Boden

„Der Herr sagte: Komm nicht näher heran! Leg deine Schuhe ab; denn der Ort, wo du stehst, ist heiliger Boden.“ (Ex 3, 5) Der Boden auf dem Mose sich gescheitert und einfach unglücklich fühlte, zeigt sich im Gottes Licht als der heilige Boden, auf dem Gott lebt und Wundervolles wirkt! Der Boden auf dem du … [weiterlesen…]

Kraft des Lebens

Wie durch ein Wunder überlebt Moses in einer Zeit, wo jedes männliche Baby sterben musste. Gott setzt in Mose ein deutliches Zeichen, dass er der Herr des Lebens ist, und selbst wenn alles gegen dich ist, wirst du die Fülle des Lebens finden, wenn du dich an Gott und an seinen Willen hältst.

Wie neu geboren

„Wer das Leben gewinnen will, wird es verlieren; wer aber das Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen.“ (Mt 10, 39) Geburt ist für uns alle angeblich eine traumatische Erfahrung, weil wir aus der Sicherheit des Mutterschoßes durch enges Tor in eine unbekannte Welt müssen. Wenn wir aber einmal in dieser Welt sind, voller Licht, … [weiterlesen…]