Ja-Sager = Nein-Sager

„Euer Ja sei ein Ja, euer Nein sei ein Nein; alles andere stammt vom Bösen“ (Mt 5,37) Konsequenzen der eigenen Worte und Taten zu tragen gehört zu den schwierigsten Erfahrungen. Christus möchte, dass es keine Spannung in uns zwischen Worten und Handlungen entsteht, weil jede Spaltung in unserem Leben uns viel Kraft raubt. Jesu möchte … [weiterlesen…]

Die Hoffnung ist still und stark wie ein Wald!

„Ein starker, heftiger Sturm, der die Berge zerriss und die Felsen zerbrach, ging dem Herrn voraus. Doch der Herr war nicht im Sturm. Nach dem Sturm kam ein Erdbeben. Doch der Herr war nicht im Erdbeben. Nach dem Beben kam ein Feuer. Doch der Herr war nicht im Feuer. Nach dem Feuer kam ein sanftes, … [weiterlesen…]

Ich?

Der Glaube daran, dass Jesus tatsächlich in der Hostie ist, fällt uns nicht leicht, aber nicht weil wir Gott nicht zutrauen, dass er in das Stück Brot passt. Problematisch ist eher die persönliche Ebene: wenn ich die Hostie empfange, ist Gott wirklich in mir? Findet er mich und alles (wirklich alles?!) an mir so, dass … [weiterlesen…]

Gott vs. Unsere Vorstellungen von ihm

Die 450 Propheten eines Götzen, also einer menschlichen Vorstellungen vom höheren Wesen, schreien und verletzen sich selbst, um den Götzen zu beschwören, also die Kontrolle über ihn zu erlangen. Es bleibt still und leer. Der Prophet bekennt in einem kurzen Gebet wie der lebendige Gott ist und sofort fällt das Feuer vom Himmel. Gott ist … [weiterlesen…]

Vertrauen will geübt sein

Vor ein paar Tagen hörten wir im Evangelium von einer Witwe und heute sehen wir in der Lesung wieder eine einsame Frau, deren Leben auseinander fällt. Sie wird vom Propheten aufgefordert an das Unmögliche zu glauben, auf Gott, den sie nur vom Weiten, von Erzählungen kennt, in einer ganz praktischen Situation zu vertrauen, gegen jede … [weiterlesen…]

Wer zuhört, der irrt nicht!

Der Bach Kerit trocknete bei der großen biblischen Dürre als die letzte Wasserquelle im Land aus. Warum suchen also nicht mehrere Menschen dort Zuflucht in dieser Krise? Warum findet nur der Prophet den Weg dahin in der Not? Die Antwort ist eindeutig: Weil er auf Gott, auf Gottes Wort hörte. Auch in den Situationen die … [weiterlesen…]

Erbitte noch mehr für dich!

Was würdest du geben, um dein krankes Kind zu retten? Was würdest du geben, um ein fremdes Kind zu retten? Was würdest du geben, um jemanden zu retten, der dich verletzt und ablehnt? Gott liebt selbst den Menschen, der ihn ablehnen so sehr, dass er für ihn seinen einzigen Sohn hingab (vgl. Joh 3,16) Wenn … [weiterlesen…]

Va banque

Die Witwe im Evangelium gibt ihre zwei letzte Münzen Gott ab – ihren ganzen Lebensunterhalt. Sie müsste es nicht tun! Sie könnte zumindest eine Münze behalten. Aber dann würde sie immer noch ihr Vertrauen neben Gott auch auf dieses Geldstück setzen. Was uns das Gefühl der Sicherheit im Alltag gibt, ist Gottes Geschenk. Leider lässt … [weiterlesen…]

„Entweder oder“ oder „beides“

„Welche Verfolgungen habe ich erduldet! Und aus allen hat der Herr mich errettet.“ (2 Tim 3,11) Was stimmt jetzt: Hat Paulus die Verfolgung erdulden müssen, oder hat der Herr ihn davon gerettet? Wir hätten gerne, dass wenn wir um Schutz vor Leid beten, Gott uns dann immer gänzlich vor dem Unangenehmen bewahrt. Die heutige Lesung … [weiterlesen…]

Mehr Liebe geht nicht!

Wie steht Gott zu mir? Wie meint er es mit mir, mit meinen Fehlern, Schwächen, mit denen ich mich selbst, Andere und auch seine Liebe enttäuscht habe? „Wenn wir untreu sind, bleibt Gott doch treu, denn er kann sich selbst nicht verleugnen.“ (2Tim 2,13) Demnach müsste Gott sich selbst verleugnen, wenn er dich verleugnen, ablehnen, … [weiterlesen…]