klein

Es ist das kleinste von allen Samenkörnern; sobald es aber hoch gewachsen ist, ist es größer als die anderen Gewächse und wird zu einem Baum, so dass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten.

(Mt 13, 32)

Das kleinste Gut kann so groß werden, dass es viele Menschen berührt – sagt uns Jesus. Das Gute wird nicht durch Größe oder durch Menge an positiven Reaktionen gemeßen, sondern nur an der Güte.

Überlasse Gott die Sorge um Effekte. konzentriere dich nur darauf, das Gute zu tun.

Klingt nach einem Plan!

Wir wissen, dass denen, die Gott lieben, alles zum Guten gereicht.

(Röm 8, 28)

Was soll ich in der Situation tun? wie soll ich für meine Kinder Sorgen, damit sie eine gute Zukunft haben? Wie kann daraus noch etwas werden, wenn alle Hoffnung verloren zu sein scheint? Wie mache ich das Beste aus dem heutigen Tag?

Gott antwortet auf diese Art von Fragen mit einem klaren Prinzip: ALLES gereicht zu GUTEN denen, DIE GOTT LIEBEN. Die wichtigste Handlung ist die Liebe zu Gott, die ich ihm durch Zeit, Kraft und Entscheidungen erweise, die ich ihm schenke.

Liebe Gott und alles wird sich zum Guten wenden!

Liebe

Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist die Liebe.

(1 Joh 4, 8)

Dieses Prinzip erlaubt eine klare und schnelle Prüfung, ob eine Sache, eine Situation, mein Urteil, meine Gedanken in Gott bleiben, nicht aus der Beziehung zu ihm rausfallen, bzw. ich Gott nicht unbewusst daraus halte. Wenn ich etwas ohne Liebe tue, jemanden ohne Liebe anschaue, dann brauche ich in dieser Hinsicht Umkehr zum Gott der Liebe.

Freiheit

Ich bin Jahwe, dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus.

(Ex 20, 2)

Bevor Gott die Gebote gibt, erinnert er, wer er ist, von wem sie kommen. Er ist der Befreier und seine Gebote sind ein nicht immer leichter aber sicherer Weg der Freiheit.

Überfluss

Denn wer hat, dem wird gegeben, und er wird im Überfluss haben.

(Mt 13, 12)

Unser Gott gibt nicht nur das nötigste! Er hat Freude am Schenken! Der größte Reichtum an Farben ist in der Tiefe der Ozeane versteckt. Als ob Gott es aus purer Freude am Schaffen gemacht hätte, nicht um anzugeben, oder bewundert zu sein. Jede Schneeflocke ist anders als die unzähligen anderen obwohl sie bald schmilzt.

Gott liebt zu schaffen, zu beschenken und das nicht für einen Zweck, sondern weil er dich liebt! Hoffe auf viel! Bete um alles was du brauchst und um noch viel mehr. Gott der im Überfluss schenkt, hat dich für ein Leben im Überfluss geschaffen!

Frau

Eine tüchtige Frau, wer findet sie? Sie übertrifft alle Perlen an Wert.

(Spr 31, 10)

Perlen entstehen in der Tiefe der Meere. Verborgen. Still. Sie entstehen durch den Druck unter dem viele kleine Sandkörner zu vielen kleinen Verletzungen, Narben führen, vor denen eine Muschel sich wehrt und stießt sowas wie Tränen aus, die sich mit dem verletzenden Sand vermischen, und in dieser Schmerzhaften alltäglichen Mühe entstehen die Perlen.

Deswegen ist das Bild der Perle, um den Wert einer Frau zu beschreiben, eine Aufwertung all ihrer Geburtsschmerzen, und das sowohl im Wörtlichen Sinne, aber auch als Symbol für die täglichen Mühen aus den Kindern gute Menschen und aus der Menge der Alltagsdinge und der alltäglichen Problemen und Freuden ein Zuhause zu schaffen.

Keine deiner Mühen, Sorgen, Problemen sind bei Gott übersehen! Und nichts davon, so schmerzhaft und sinnlos es erschien bleibt ohne einen positiven Effekt! All das macht dich wertvoller als Perlen!

Mehr

Von allen Seiten werden wir in die Enge getrieben und finden doch noch Raum; wir wissen weder aus noch ein und verzweifeln dennoch nicht; wir werden gehetzt und sind doch nicht verlassen; wir werden niedergestreckt und doch nicht vernichtet.

(2 Kor 4, 8-9)

Christen erfahren dieselben Probleme und Schmerzen wie alle Menschen, müssen aber nicht davon wie andere bedrückt sein! Wenn unser Blick auf Christus ausgerichtet ist, dann endet unsere Perspektive nicht in den Erfolgen, Freuden oder in der Gesundheit, sondern reicht über die sichtbare und spürbare Dimension hinaus.
Kurz: es ist zwar schwer, aber das Problem ist nicht alles. Es gibt mehr! Auch mitten im Schmerz bin ich mehr als der Schmerz und habe mehr in Jesus.

Ruhe

Der Herr kämpft für euch, ihr aber könnt ruhig abwarten.


(Ex 14, 14)

Natürlich sollen wir uns um unsere Nächsten kümmern und auch das Beste von uns geben, sogar alles in unserer Macht stehende tun. Aber Vieles liegt gar nicht in deiner Macht! Und so sehr du dich auch bemühen, abkämpfen, anspannen wirst, das zu beeinflussen versuchst, wirst du nichts bewegen können. Höchstens etwas verschlechtern – auf jeden Fall in dem Sinne, dass du gestresst und müde stehst und nicht auf Gottes Lösung achtest, die er vorschlägt, ja, gerade schon umsetzt.

Einen dauerhaften und tiefen Frieden erlangt, wer den Unterschied zwischen dem verinnerlicht, das in seiner Hand liegt und dem ganzen großen Rest, um den sich Gott für ihn kümmert!

Tue also, was in deiner Macht steht, nicht weniger… aber auch nicht mehr! Alles, aber wirklich auch ALLES andere überlass Gott und warte in Ruhe auf sein Handeln!

Kraft

Mit dem Himmelreich ist es wie mit dem Sauerteig, den eine Frau nahm und unter drei Sea Mehl verbarg, bis das Ganze durchsäuert war.

(Mt 13, 33)

Gottes Geist in dir ist so stark, dass selbst, wenn du der letzte inmitten der Menschen, die Gott ablehnen, bist, kannst du durch Liebe und Ausdauer viel Gutes bewegen. Und das nicht gegen die Menschen, sondern in und mit ihnen.

Sei nur treu und lass Gott wirken in dir und durch dich!

Jesus

Also schätzen wir von jetzt an niemand mehr nur nach menschlichen Maßstäben ein; auch wenn wir früher Christus nach menschlichen Maßstäben eingeschätzt haben, jetzt schätzen wir ihn nicht mehr so ein.

(2 Kor 5, 16)

Christus passt nicht zu menschlicher Weltanschauung. Aber nicht die Menschen sind der Maßstab an dem Jesus gemessen oder beurteilt werden soll. Vielmehr sollen die Menschen und weltliche Dinge sich der Person und Botschaft Jesu unterordnen.

Wenn du eine neu Sache anfangen möchtest oder sich dir Urteil über einen Menschen aufdrängt. Fängst du bei dir an oder fragst du Jesus, was sein Maßstab für die Person oder für die Situation wäre?