Gerecht

„Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört“ (Mk 12,17). Wir geben täglich unseren Sorgen, Ängsten oder auch Urteilen über Andere das, was denen nicht gehört: Die Zeit, die Gedanken, die Emotionen, die sie nicht verdienen und die wir uns selbst und den viel wichtigeren Dingen in unserem Leben dadurch rauben. … [weiterlesen…]

Bleibt alles beim Alten?

Die feierliche Osterzeit geht in der Kirche zu Ende und liturgisch gesehen kehrt der Alltag zurück. Es bedeutet jedoch weder weniger Gott noch Gnade, noch Tiefe. Die Fasten- und Osterzeit gelten für die Christen als geistige Erneuerung und es ist ein deutliches Zeichen, dass an der Schwelle zur gewöhnlichen Zeit das Pfingstfest – die Fülle … [weiterlesen…]

Empfangt den Heiligen Geist!

“Empfangt den Heiligen Geist!” (20,22) Das ist der Wunsch von Jesus, das ist seine Einladung und Aufforderung, dass wir geistige, tiefe und von Gott erfüllte Menschen sind, dass wir dieselbe Realität wie alle anderen leben, sie jedoch anders angehen und gestalten. Empfangt den Heiligen Geist! Es ist seine Zusage, dass jeder, der um den Geist … [weiterlesen…]

Was geht mich das an?

„Als Petrus diesen Jünger sah, fragte er Jesus: Herr, was wird denn mit ihm? Jesus antwortete ihm: Wenn ich will, dass er bis zu meinem Kommen bleibt, was geht das dich an? Du aber folge mir nach!“ (Joh 21,21-22) Das Urteil über andere fällt leicht und schnell. Wir sind Spezialisten von der Einschätzung wer und … [weiterlesen…]

Sprich es aus!

Heute lässt Jesus keine Zweifel, was er will, und zwar nicht dir etwas sagen, sondern etwas von dir hören. Deswegen fragt er danach im Evangelium dreimal. Und wie im Evangelium  wartet er auf eine ganz ehrliche Antwort. Jesus: Liebst du mich? Du: Jesus: Liebst du mich? Du: Jesus: Liebst du mich? Du:

Einheit

„Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin“ (Joh 17,21) Jeder ist anders: Wie viele Menschen, so viele Sichtweisen auf ein und dasselbe Problem. Rechnen wir dazu unterschiedliche Sensibilität, verschiedene Verletzungen, Ängste und so viele andere Faktoren, die das Zusammenleben mit Anderen so komplex, so reich, aber auch … [weiterlesen…]

Loslassen

In der ersten Lesung nimmt Paulus unter Tränen Abschied von denen, die er 3 Jahre liebevoll begleitete, und im Evangelium hören wir ein Stück der schmerzvollen Abschiedsrede Jesu, nach 3 Jahren des gemeinsamen Weges mit seinen Freunden. Nicht nur dieselbe Zeitspanne und ähnlicher Schmerz verbinden die beiden Situationen. Jesus und Paulus überlassen die lieben Menschen … [weiterlesen…]

Sich selbst treu bleiben/werden

Bei seinem Abschied von der Gemeinde, in der Paulus lange Zeit lebte und diente, sagt er: „Ihr wisst, wie ich vom ersten Tag an die ganze Zeit in eurer Mitte war“ (Apg 20,18). Es ist etwas sehr schönes, wenn man von sich rückblickend sagen kann: ich habe immer das gelebt, was ich sage, und das … [weiterlesen…]

Habe Mut!

„In der Welt seid ihr in Bedrängnis; aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt.“ (Joh 16,33) Das Leben ist schön, kann aber auch plötzlich unsere Kräfte oder unsere Sensibilität überfordern.  Christus hat die harten Seiten des Lebens als Mensch unter den Menschen auf eigener Haut erfahren und er fühlt mit dir, egal was du … [weiterlesen…]

Der Preis der guten Werke

“Wenn einer von euch leiden muss, soll es nicht deswegen sein, weil er Böses tut oder sich in fremde Angelegenheiten einmischt. Wenn er aber leidet, weil er Christ ist, dann soll er sich nicht schämen, sondern Gott darin verherrlichen.” (1 Petr 4,15-16) Demnach ist das Leid entweder eine Folge unserer eigenen Entscheidungen, oder fällt unverdient … [weiterlesen…]