Ich will dir danken, Herr, aus ganzem Herzen,verkünden will ich all deine Wunder.
(Ps 9, 2)
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Wenn Dank, dann nicht sparsam, nicht so viel oder wenig meine Gefühle mitmachen, sondern aus ganzem Herzen. Das bedeutet, es darf ein Werk des ganzen Menschen sein und damit auch eine Entscheidung, dass ich Gott wirklich aus meinem ganzen Herzen danken möchte!
Sie brachten auf dem neuen Brandopferaltar, den sie errichtet hatten, Opfer dar, so wie sie das Gesetz vorschreibt.
(1 Makk 4, 53)
Selbst der entweihte Tempel und der zerstörte Altar können wiederhergestellt werden, und wo es keine Hoffnung mehr gab, kommt wieder Freude, neues Leben, neue Gemeinschaft auf.
Mit Gott besteht immer Hoffnung, die aus Ihm selbst und nicht aus den sichtbaren Umständen herrührt.
Als Jesus näher kam und die Stadt sah, weinte er über sie.
(Lk 19, 41)
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Es ist nicht das Wichtigste immer zufrieden oder gar fröhlich zu leben. Es ist besser mit Jesus über Dinge zu trauen, die ihn verletzen oder über die Menschen, die weit weg von ihm leben, als ein leichtes Leben zu führen.
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Die Stadt, die als Errungenschaft und als Freude von vielen angesehen war, beweint Jesus. Wir sollen vor allem darauf hinhören, was Jesus gefällt und was nicht.
Die Menschen meinten, weil Jesus schon nahe bei Jerusalem war, das Reich Gottes werde sofort erscheinen.
(Lk 19, 11)
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Das Reich Gottes sofort haben wollen! Das wünschen wir uns, weil im Reich Gottes alles geordnet und friedlich läuft, alle sind dann glücklich.
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Das Reich Gottes bedeutet seine Herrschaft, und zwar ungeteilt. Je mehr uns das gelingt, uns seinem Willen, seiner Liebe zu unterstellen, desto näher kommen wir an die himmlischen Verhältnisse. Und so zögerlich bei uns die Übergabe der Leitung unseres Lebens in Gottes Hände klappt, so langsam tritt das Reiches Gottes ein.
Wenn eine vornehme Person der Raum betritt, werden alle still. Das geschieht irgendwie natürlich, von alleine. Um so mehr müsste es also auch passieren, um so natürlicher müsste es uns fallen, wenn wir anfangen zu beten, wenn Gott den Raum betritt. Alle Gedanken, Gefühle, Sorgen, usw. müssten dann schweigen, umgehend still in uns werden. Wenn das nicht der Fall ist, dann ist es ein Zeichen, dass Gott nicht der Herr in meinem Leben, in meinem Inneren ist, dass die verschiedenen Bereiche in meiner Existenz und in mir, seine Position, seine Autorität nicht anerkennen!
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Die Stille im Gebet, aber auch zwischen den einzelnen Punkten in meiner Agenda, wird immer natürlicher und sogar notwendiger, wenn ich allmählich bewusst und konsequent mein Denken und mein Leben Gott unterordne.
Während die Menschen sagen: Friede und Sicherheit!, kommt plötzlich Verderben über sie.
(1 Thess 5, 3)
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Es ist meistens leichter sich der Meinung der Anderen anzuschließen, nicht allein gegen Stammtischgerede argumentieren zu müssen.
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Doch das Wort Gottes warnt davon, nur das zu denken was angesagt ist. Trau dir zu, dass du selbst kritisch und konstruktiv die Wirklichkeit bedenken kannst! Es ist besser auch nicht zu jedem Thema eine Antwort zu haben, als zu jedem Aspekt der Wirklichkeit
Als tiefes Schweigen das All umfing und die Nacht bis zur Mitte gelangt war,
da sprang dein allmächtiges Wort vom Himmel, vom königlichen Thron herab als harter Krieger mitten in das dem Verderben geweihte Land.
(weish 18, 14-15)
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in der Mitte der Dunkelsten Zeit, im tiefen Schweigen, also ohne das kleinste Anzeichen, dass es gut gehen könnte, kann das Wort Gottes alles wenden, wie ein starker Krieger dich aus der Lage befreien.
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Vertrau auf Gott und nimm dir treu Zeit für sein Wort!
Töricht waren von Natur alle Menschen, denen die Gotteserkenntnis fehlte. Sie hatten die Welt in ihrer Vollkommenheit vor Augen, ohne den wahrhaft Seienden erkennen zu können. Beim Anblick der Werke erkannten sie den Meister nicht.
(weish 13, 1)
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Wie ärgerlich wäre es, wenn du dir viel Mühe bei einer Sache geben würdest und alle davon profitieren würden, niemand aber anerkennen würde, wie viel Kraft und Zeit du investiert hast. Oder man würde einen anderen dafür loben, was du geleistet hast.
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Wenn wir Welt, Gesundheit, Mitmenschen, Talente, Leben, Fähigkeiten als selbstverständlich nehmen, sind wir nicht nur Gott ungerecht, sondern stellen schnell jemanden oder etwas anderes in die Mitte, nicht selten sich selbst.
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Daher denk nach, schau genauer hin, damit du dankbarer wirst!
Die Weisheit ist ein Hauch der Kraft Gottes und reiner Ausfluss der Herrlichkeit des Allherrschers; darum fällt kein Schatten auf sie.
(Weish 7, 25)
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Worauf fällt kein Schatten? Auf die Lichtquelle, bzw. Auf die stärkste der Quellen des Lichts.
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Auf uns fällt der Schatten. Das bedeutet, wir sind nicht die Quelle, sondern die Empfänger des Lichtes. Unsere Aufgabe ist weniger, Ideen zu produzieren. Viel mehr dürfen wir Gottes Licht empfangen, in uns aufnehmen. .
In Praxis bedeutet es: weniger reden, mehr beten.
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