Sturm lässt sich nicht mit Sturm besiegen

„Sie säen Wind, und sie ernten Sturm“ (Hos 8,7). Diese alte biblische Weisheit, die in Volksmund überging, braucht nicht viel Kommentar. Sie braucht aber eine ständige Erinnerung, dass nicht nur die Gewalt und die Macht der ANDEREN gemeint ist, sondern genauso die meine! Natürlich dürfen und sollen wir unsere Zorn und Wut zulassen, aber nicht … [weiterlesen…]

Gott kämpft um deine Liebe

Gott bezeichnet sein Volk als eine „treulose Braut“. Damit nimmt er keinen Blatt vor den Mund, um seinen Schmerz zu benennen, wenn er seinen Kindern alles (und noch mehr als das) schenkt, sie dennoch eigene Wege gehen, seine Liebe missachten und andere Tröster und Helfer suchen. Gott fühlt sich also verletzt, wenn er von dir … [weiterlesen…]

Kraftquelle

„Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid! Ich will euch erquicken“ – sagt Jesus. Ich war noch gestern bei Jesus, um kraft zu holen und heute bin ich wieder platt, traurig, oder gereizt?! Es gibt kein Abo für die innere Kraft. Und wie wir nicht müde am Essen und auch nicht am Atmen werden, … [weiterlesen…]

Gott ist der Herr der Umstände

Einem Volk, das ein Desaster vor Augen hat, von einer Katastrophe der Hoffnung beraubt ist, sagt Gott durch den Propheten Amos eine wunderbare, fruchtbare und blühende Zukunft voraus. Wenn man sich in die Situation des damaligen Menschen einfühlt, klingt dieses Versprechen Gottes wie ein Spott! Der niedergedrückte Mensch konnte Gott darauf höchstens Antworten: Wenn du … [weiterlesen…]

An das Unglaubliche glauben

Wenn ich nicht sehe, glaube ich nicht! – sagt Thomas. Das Gegenteil ist jedoch der Fall: wenn ich etwas sehe, glaube ich es nicht, sondern habe es klar vor Augen. Auch ein Glaube an die Dinge, die möglich sind, ist noch nicht wirklich ein Akt des Glaubens. Wenn ich etwas nicht sehe, und vor allem, … [weiterlesen…]

153 km

Maria geht 153 km über die Berge, Nimmt jede Schwierigkeit dieses Weges in Kauf, nur weil sie hörte, dass ihre Tante Elisabeth Hilfe braucht. Wie sieht es mit meiner Offenheit für die Bedürfnisse Anderer? Sehe ich nur meine Situation? Bin ich bereit mich für jemanden abzumühen, nur wenn ich auch etwas davon habe?  

Fromm = menschlich

„Ich hasse eure Feste, ich verabscheue sie und kann eure Feiern nicht riechen. Weg mit dem Lärm deiner Lieder! Dein Harfenspiel will ich nicht hören, sondern das Recht ströme wie Wasser, die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach.“ (Am 5,21-23) Gott spricht sich stark gegen bloß äußere und damit leere Frömmigkeit aus, die sich in festlichen Riten, … [weiterlesen…]