Beim Namen nennen

Was tut der Prophet Jeremia, als sein Leben umkreist von mächtigen Gegnern in Gefahr gerät? Er benennt die Gefahr klar beim Namen. Setzt jedoch danach keinen Punkt, sondern startet von der Beschreibung der Wirklichkeit sein Gebet und bekennt: „Doch der Herr steht mir bei wie ein gewaltiger Held… dir habe ich meine Sache anvertraut.“ (Jer … [weiterlesen…]

Wer hat hier das Sagen?

Es ist schon eine Nummer, dass Gott einem unfruchtbaren Mann verspricht, dass dieser zum Stammvater von vielen Völkern wird (vgl. Gen 17,4). Abraham steht plötzlich vor einer grundlegenden Entscheidung: glaube ich der Natur, meiner Unzulänglichkeit und der Macht der Umstände, die eine klare Sprache sprechen, dass keine Verbesserung meiner Lage zu erhoffen ist? Oder: glaube … [weiterlesen…]

Im Feuer der schweren Erfahrungen

Der Zorn des Königs Nebukadnezar glüht nicht weniger, als der Ofen, in dem er ein siebenfach stärkeres Feuer machen lässt, um die 3 Jungen zu verbrennen, weil sie ihm eine unbequeme Wahrheit vor Augen tragen. Plötzlich erscheint eine vierte, geheimnisvolle Person neben den Dreien im Ofen, und nicht mal ein Haar wird an ihnen durch … [weiterlesen…]

Durch Böses vom Bösen befreit?

Warum hat Gott ein Abbild der Schlange zum Heilmittel gemacht, nachdem die giftigen Schlangen den Israeliten in der Wüste geschadet hatten? (vgl. Num 21, 4-9) Aus demselben Grund, aus dem er Leid und Tod seines Sohnes zum Heilmittel gegen alles innere und äußere Böse machte, und zwar um die Macht des Bösen im Kern zu … [weiterlesen…]

Mittelpunkt

Eine Frau, die von allen verachtet war und sich vor allen schämte. Vor Jesus steht sie – wie das Evangelium schreibt – in der Mitte. So wie sie ist, ist sie für Jesus der Mittelpunkt. So erreicht sie das Zentrum, den Kern seiner Liebe. Blicke ich auf die Anderen und ihr Tun mit Liebe? Erkenne … [weiterlesen…]

Das Verborgene sichtbar machen

Heute, zwei Wochen vor Ostern, werden normalerweise alle Kreuze in der Kirche verdeckt. Die letzten beiden Wochen der Fastenzeit sollen wir nicht auf das Abbild des leidenden Jesus schauen, sondern sein Opfer aus Liebe zu uns in uns aufnehmen; verinnerlichen, wie weit Gott bereit ist zu gehen, um uns Last abzunehmen, von Selbsturteil und von … [weiterlesen…]

Nimm Gott als Schutzschild

„Ein Schild über mir ist Gott, er rettet die Menschen mit redlichem Herzen.“ (Psalm 7,11) Warum ist in diesem Bild der Schutz Gottes nur wie ein Schild vor äußeren Gefahren? Und warum ist hier die Rede nur von der Rettung derer mit redlichen Herzen? Gott ist genauso gut für gute, wie für schlechte Menschen (vgl. … [weiterlesen…]

Er hilft, wenn du es zulässt

„Schreien die Gerechten, so hört sie der Herr; er entreißt sie all ihren Ängsten. Nahe ist der Herr den zerbrochenen Herzen, er hilft denen auf, die zerknirscht sind.“ (Psalm 34,18-19) Wenn das tatsächlich so ist, warum spüren wir selten Gottes Hilfe so konkret, wie wir sie brauchen? Vielleicht, weil du verlernt hast, zuzugeben, dass du … [weiterlesen…]

Wie viele Wunder heute?

Manche sagen: wenn Gott ein Wunder täte, diese Situation lösen würde, dann würde ich glauben. Der Psalm 106 sagt uns heute aber, dass die Israeliten große Wunder in Ägypten sahen und dennoch wenige Wochen später Gott und die Wunder vergaßen und über die neuen Umstände meckerten. Wie viele Wunder vergesse ich, wie selten denke ich … [weiterlesen…]

Wo bleibt der Engel?

  „Danach verließ sie der Engel“ (Lk 1,38) heißt es, nachdem Gabriel Maria die wunderbare Nachricht brachte, dass Gott Mensch wird. Kurzer Lichtblick vom Himmel. Danach: alles wie üblich. Die Gewissheit aber: „Gott nimmt sich persönlich der Menschen an“ veränderte das Gewöhnliche für immer.  Auch wenn du keinen biblischen Engel siehst, kannst du dir jederzeit … [weiterlesen…]