Als tiefes Schweigen das All umfing und die Nacht bis zur Mitte gelangt war,
da sprang dein allmächtiges Wort vom Himmel, vom königlichen Thron herab als harter Krieger mitten in das dem Verderben geweihte Land.
(weish 18, 14-15)
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in der Mitte der Dunkelsten Zeit, im tiefen Schweigen, also ohne das kleinste Anzeichen, dass es gut gehen könnte, kann das Wort Gottes alles wenden, wie ein starker Krieger dich aus der Lage befreien.
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Vertrau auf Gott und nimm dir treu Zeit für sein Wort!
Töricht waren von Natur alle Menschen, denen die Gotteserkenntnis fehlte. Sie hatten die Welt in ihrer Vollkommenheit vor Augen, ohne den wahrhaft Seienden erkennen zu können. Beim Anblick der Werke erkannten sie den Meister nicht.
(weish 13, 1)
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Wie ärgerlich wäre es, wenn du dir viel Mühe bei einer Sache geben würdest und alle davon profitieren würden, niemand aber anerkennen würde, wie viel Kraft und Zeit du investiert hast. Oder man würde einen anderen dafür loben, was du geleistet hast.
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Wenn wir Welt, Gesundheit, Mitmenschen, Talente, Leben, Fähigkeiten als selbstverständlich nehmen, sind wir nicht nur Gott ungerecht, sondern stellen schnell jemanden oder etwas anderes in die Mitte, nicht selten sich selbst.
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Daher denk nach, schau genauer hin, damit du dankbarer wirst!
Die Weisheit ist ein Hauch der Kraft Gottes und reiner Ausfluss der Herrlichkeit des Allherrschers; darum fällt kein Schatten auf sie.
(Weish 7, 25)
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Worauf fällt kein Schatten? Auf die Lichtquelle, bzw. Auf die stärkste der Quellen des Lichts.
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Auf uns fällt der Schatten. Das bedeutet, wir sind nicht die Quelle, sondern die Empfänger des Lichtes. Unsere Aufgabe ist weniger, Ideen zu produzieren. Viel mehr dürfen wir Gottes Licht empfangen, in uns aufnehmen. .
Die Seelen der Gerechten sind in Gottes Hand, und keine Qual kann sie berühren.
In den Augen der Toren sind sie gestorben, ihr Heimgang gilt als Unglück,
ihr Scheiden von uns als Vernichtung; sie aber sind in Frieden.
In den Augen der Menschen wurden sie gestraft; doch ihre Hoffnung ist voll Unsterblichkeit.
(Weish 3, 1-4)
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Der Tod ist in unseren Augen alles andere als gut und die Toten alles andere als glücklich. Aber das ist nicht die einzige, nicht die beste und nicht die volle Perspektive.
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Wir dürfen immer neu lernen, demütig der Wirklichkeit zu begegnen und anzuerkennen, dass unser Blick meistens sehr eingeschränkt ist.
Und wenn er sich siebenmal am Tag gegen dich versündigt und siebenmal wieder zu dir kommt und sagt: Ich will mich ändern!, so sollst du ihm vergeben.
Die Apostel baten den Herrn: Stärke unseren Glauben!
(lk 17, 4-5)
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Kraft des Glaubens kannst du Wunder vollbringen! Das verspricht uns Evangelium deutlich an vielen Stellen. Ein der größten Wunder, zu denen dein Glaube dich befähigt ist nicht im ersten Moment spektakulär, hat aber große Macht die Menschen und die Welt zu verändern, und zwar die Vergebung.
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Um jemandem ständig dasselbe zu vergeben, braucht man mehr als nur starke Nerven. Man braucht den Glauben an Gott, der den liebt, der nicht alles richtig gemacht hat.
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Einen lebendigen Glauben brauchst du übrigens nicht nur um den Nächsten zu vergeben, sondern auch dich selbst jeden Tag neu mit deinen Fehlern anzunehmen..
Wer sie am frühen Morgen sucht, braucht keine Mühe, er findet sie vor seiner Türe sitzen. Über sie nachzusinnen, ist vollkommene Klugheit; wer ihretwegen wacht, wird schnell von Sorge frei.
(weish 6, 14-15)
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Wenn ein Problem vor uns steht, suchen wir sofort nach einer Lösung und dann nimmt das Problem, verstärkt durch die Lösungssuche unser ganzes Blickfeld ein.
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Die Bibel sagt, dass es einen weniger mühsamen Weg gibt, der auch schneller und sicherer Wirkt, und zwar sich auf Gottes Weisheit zu konzentrieren. Also nicht so sehr nach der Lösung des Problems zu suchen, wie auf Gott zu schauen.
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Die Lösung scheint (besonders denen, die in einer dringlichen oder sehr schweren Situation mit ihren Problemen kämpfen) weit vom Leben, von der Wirklichkeit entfernt. Aber eigentlich entfernt uns nichts mehr vom Leben, von der Mannigfaltigkeit unserer Lage, als die Fokussierung auf das Problem und auf seine Lösung.
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Je mehr Probleme, je großer sie sind, desto mehr und desto häufiger schaue auf Jesus!
Ich tat es kraft der Gnade, die mir von Gott gegeben ist.
(röm 15, 15)
Wir greifen selten bewusst auf diese Kraft, die uns in uns ständig zur Verfügung steht. Wie ist sie zu aktivieren? Durch eine kurze Bitte an Gott, dass seine Gnade mit mir an dieser akuten Situation mitwirkt.
Gott ist für dich zuständig! Er baut an dir und das fühlt sich oft unfertig an. Dennoch darfst du immer neu ihm den Plan und das Tempo überlassen.
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