Warte nicht! Handle!

„Was ihr von anderen erwartet, das tut ebenso auch ihnen.“ (Lk 6, 31) Mit anderen Worten: Sei weniger traurig darüber, was der Andere von deinen Vorstellungen nicht erfüllt, sondern erfülle du deine Vorstellungen zunächst an dem, der nichts in deine Richtung tut.

Selige Unseligkeit

Selig bist du, wenn dir etwas fehlt, du über etwas weinen musst, wenn sich dein Leben nicht ganz anfühlt – sagt Jesus. Gefährlich ist uns Menschen der Zustand wo uns scheinbar nichts mehr fehlt, wir uns nach nichts mehr sehnen, nicht mehr zu erkämpfen brauchen. Das Evangelium lehr uns heute nicht voreilig zu klagen oder … [weiterlesen…]

Nicht zu klein für Gott

“Du, Betlehem-Efrata, so klein unter den Gauen Judas, aus dir wird mir einer hervorgehen, der über Israel herrschen soll.“ (Mi 5, 1) Bevor Gott in einem kleinen Städtchen Mensch wurde, bereitete er ein gewöhnliches Mädchen in einer gering geschätzten Gegend (vgl. Joh 1, 46) auf die Rolle seiner Mutter vor. Gott übersieht das kleine nicht. … [weiterlesen…]

Was erfüllt dich?

„Wisst ihr nicht, dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert? Schafft den alten Sauerteig weg, damit ihr neuer Teig seid… Lasst uns also das Fest nicht mit dem alten Sauerteig feiern, nicht mit dem Sauerteig der Bosheit und Schlechtigkeit, sondern mit den ungesäuerten Broten der Aufrichtigkeit und Wahrheit.“ (1 Kor 5, 6-8) Ein wenig … [weiterlesen…]

Keine leichte Aufgabe

„Niemandem bleibt etwas schuldig, außer der gegenseitigen Liebe!“ (Röm 13, 8) Wir wollen perfekt lieben und perfekt geliebt werden, deswegen lieben wir ziemlich distanziert, im sicheren Abstand. Jesus sagt, dass die wahre Liebe auch ermahnen kann, also auch unangenehm werden kann und nicht verhüllt, was weh tut. Die wahre Liebe und die perfekte Liebe schließen sich … [weiterlesen…]

Nie genug Dank

„Und was hast du, das du nicht empfangen hättest? Wenn du es aber empfangen hast, warum rühmst du dich, als hättest du es nicht empfangen?“ (1 Kor 4, 7) Wenn uns Unzufriedenheit befällt, dürfen wir uns einen Moment Zeit nehmen und uns bewusst machen, was wir jeden Tag neu bekommen und aufrichtig  Gott danke sagen. … [weiterlesen…]

Lobt Gott die, über die wir urteilen?

„Richtet also nicht vor der Zeit; wartet, bis der Herr kommt, der das im Dunkeln Verborgene ans Licht bringen und die Absichten der Herzen aufdecken wird. Dann wird jeder sein Lob von Gott erhalten.“ (1 Kor 4, 5) Wenn du über mich urteilen willst, musst du zunächst eine Woche lang in meine Schuhe einsteigen – … [weiterlesen…]

Selbsttäuschung

„Keiner täusche sich selbst!“ (1 Kor 3, 18) Eine knappe Forderung des Apostels Paulus, die jedoch sehr viel verlangt. Sich selbst nichts vormachen, ganz ehrlich mit eigenen verborgenen Absichten umgehen, mehr noch: vor sich selbst zugestehen, dass ich selbstsüchtig, unbedacht oder nachlässig handelte, das bedarf Achtsamkeit und Mut zur Ehrlichkeit.

langsam aber sicher

„Milch gab ich euch zu trinken statt fester Speise; denn diese konntet ihr noch nicht vertragen. Ihr könnt es aber auch jetzt noch nicht.“ (1 Kor 3. 2) Wie bei allen Fähigkeiten wird im Bereich des Glaubens, des Gebetes, der Spiritualität oder breiter gesehen der Persönlichkeit nicht von einem Anfänger verlangt, dass er große Klarheit … [weiterlesen…]

Der Kampf in mir

Die erste Lesung spricht von Geist Gottes und die zweite vom menschenfeindlichen Geist. Das Herz des Menschen ist ein inneres Schlachtfeld auf dem sich ständig der Kampf zwischen gut und böse abspielt. Es sind nicht die großen Schauplätze der Politik, des Gesetzes auf denen das Gute in der Welt gestärkt oder gebrochen wird. Es ist … [weiterlesen…]